Ludwig-Derleth-Realschule
Gerolzhofen

Soziales Lernen an der

Ludwig-Derleth-Realschule Gerolzhofen

 

I) Allgemeines und Ziele

Soziales Lernen ist an der Ludwig-Derleth-Realschule ein wichtiger Bestandteil der Schulkultur. Es soll erreicht werden, dass unsere Schüler beim Erwerb sozialer Kompetenzen wie

  • Einfühlungsvermögen
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Kooperationsfähigkeit
  • Konfliktfähigkeit
  • Toleranz

unterstützt und sowohl gefördert als auch gefordert werden.

 

Ziele der einzelnen Kompetenzen:

* Einfühlungsvermögen:

  • sich in andere Menschen und neue Situationen hineinversetzen
  • Bedürfnisse anderer wahrnehmen und angemessen darauf reagieren
  • Respekt vor anderen Personen haben
  • Verständnis für andere Einstellungen zeigen

 

* Kommunikationsfähigkeit:

  • Kontakt aufnehmen
  • verständlich reden
  • aktiv zuhören können
  • Rückmeldungen geben
  • verständliche Fragen stellen

 

* Teamfähigkeit und Kooperationsfähigkeit:

  • gemeinsam mit anderen Aufgaben planen, durchführen und zu einem Ergebnis kommen
  • auf andere eingehen
  • sich selbst zurücknehmen
  • sich konstruktiv einbringen

 

* Konfliktfähigkeit:

  • unterschiedliche Meinungen ansprechen
  • konstruktiver Umgang mit Konflikten
  • vermitteln und Streit schlichten
  • zu Kompromissen bereit sein

 

* Toleranz:

  • eigene Vorurteile erkennen und abbauen
  • Verschiedenartigkeit akzeptieren

 

Das letztendliche Ziel ist die Förderung von Handlungskompetenzen und sozialem Problembewusstsein. Die Gesellschaft von heute verlangt ein größeres Repertoire an sozialen Kompetenzen und wir sehen unsere Aufgabe darin, unsere Schüler möglichst umfassend auf das Leben nach der Schule vorzubereiten. Daher ist es uns wichtig, soziales Lernen in der Schule zu verankern und nachhaltig zu gestalten.

Wir wollen außerdem erreichen, dass Konflikte und Gewalt zurückgehen und sich das Schulklima und damit die schulischen Leistungen verbessert. Darüber hinaus werden im Unterricht neue Impulse gesetzt und es wird ein wertvoller Beitrag zur Schulentwicklung geleistet.

 

II) Übersicht

 

III) Beschreibung der Einzelkomponenten

 

1) Besprechung der Schulleitlinien, Erstellung von Klassenregeln
Um einen möglichst störungsfreien Ablauf des Schulalltags und damit ein größtmögliches Maß an effektiver Lernzeit zu erreichen, haben wir Schulleitlinien erarbeitet, die für alle Mitglieder der Schulfamilie verpflichtend sind. Sie werden bei der Anmeldung an alle Eltern ausgehändigt. Darüber hinaus werden sie zu Beginn des Schuljahres in allen Klassen besprochen, von den Schülern und dem Klassenleiter unterschrieben und im Klassenzimmer aufgehängt. Damit soll erreicht werden, dass diese Leitlinien jederzeit für jeden präsent sind.
Neben unseren Schulleitlinien erarbeiten v.a. die unteren Klassen eigene Klassenregeln, die ebenfalls im Klassenzimmer ausgehängt werden.


2) ZFU-Stunde
Einmal pro Woche haben die Schüler die Möglichkeit, eigene Angelegenheiten innerhalb der Klasse zu besprechen oder aufgetretene Probleme zu bereinigen. Dadurch wird die Klassengemeinschaft gestärkt, die Schüler lernen, Probleme aufzugreifen und eigenständig Lösungsstrategien zu erarbeiten. Diese Zeit kann aber auch dazu genutzt werden, um spielerisch z.B. durch Kooperationsspiele die Klassengemeinschaft zu festigen.
Für Verwaltungsaufgaben geht oft wertvolle Unterrichtszeit verloren. Daher lässt sich die ZFU-Stunde ebenfalls zur Erledigung dieser Tätigkeiten nutzen.


3) Klassenrat
Die Methodik des Klassenrats schult gezielt die Empathiefähigkeit der Schüler. Darüber hinaus werden sie befähigt, Konflikte selbst und ohne Gewalt zu lösen und für getroffene Kompromisse einzustehen.


4) Methodencurriculum
An der Schule gibt es ein Methodencurriculum, das alle Fächer einbezieht. Neben der Schulung und Festigung von Präsentationsmethoden und dem Umgang mit Texten nimmt hier auch das soziale Lernen einen breiten Raum ein. Bei Partner- und Gruppenarbeiten bzw. –referaten und -projekten lernen die Schüler auch einmal ihre eigene Meinung zurückzunehmen, sich in andere hineinzuversetzen und auf andere zuzugehen. Die Schüler planen gemeinsam und kommen gemeinsam zu einem Ergebnis, mit dem alle Beteiligten zufrieden sein müssen. Auch die Kommunikationsfähigkeit wird hierbei gezielt geschult.


5) Lesekisten
Die Lesekompetenz und das Textverständnis stellen grundlegende Bausteine dar, um Aufgaben verstehen und richtig bearbeiten zu können. Uns ist es daher ein großes Anliegen, diese Kompetenzen wann immer möglich zu fördern. Es gibt in jeder Klasse eine Kiste mit altersgemäßen Büchern, die von den Schülern in Vertretungsstunden gelesen werden können und zu denen Aufgaben zu bearbeiten sind. Die Organisation der Bücherausgabe obliegt einem Büchertandem. Auf diese Weise wird außerdem die Selbstständigkeit der Schüler gefördert.


6) Tutoren
Den neuen Fünftklässlern soll der Start in die neue Schule so angenehm wie möglich gestaltet werden. Ein angenehmes Lernklima fördert die Lern- und Leistungsbereitschaft. Jeder Klasse sind Tutoren aus den achten oder neunten Klassen zugeteilt, die mit „ihrer“ fünften Klasse die ersten Schultage gestalten, als Ansprechpartner dienen und auch im Laufe des Schuljahres immer wieder Aktivitäten durchführen. Die Tutoren werden umfassend geschult, so dass sie weitgehend eigenständig arbeiten können. Dies fördert die Eigenständigkeit, die Organisationsfähigkeit und steigert das Selbstbewusstsein unserer Tutoren. Darüber hinaus lernen sie, die Bedürfnisse der neuen Schüler unserer Schule wahrzunehmen und angemessen darauf zu reagieren.


7) Bewerbungstraining
In Zusammenarbeit mit dem Arbeitsamt Schweinfurt, hier vertreten durch Herrn Wolf, unterstützen wir die neunten Klassen durch ein Bewerbungstraining aktiv bei ihrer Suche nach einer Ausbildungsstelle. So vorbereitet können unsere Schüler angstfrei in ihre Bewerbungsgespräche gehen.


8) Maßnahmen zur Integration
Zuwendung und Aufmerksamkeit widmet die Schule auch den Kindern, die die deutsche Sprache noch nicht hinreichend beherrschen, um erfolgreich eine Realschule zu besuchen und abschließen zu können. Wir bieten für diese Kinder einen eigenen Deutschkurs an, um ihnen das Deutschlernen zu erleichtern und sie bei der Integration zu unterstützen.


9) Projektpräsentation
Die verpflichtende Projektpräsentation in der neunten Klasse ist das Paradebeispiel für soziales Lernen. Die Schüler erarbeiten im Team eine Präsentation zu einem festgelegten, teilweise selbst gewählten Thema. Dabei kommt es auf Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Organisationsfähigkeit, aber auch auf Kooperationsfähigkeit und Konfliktfähigkeit an. Der sichere Umgang mit den unterschiedlichen Präsentationsmethoden und die Fähigkeit sicher vor größeren Gruppen spechen zu können, sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Präsentation. Diese Kompetenzen sind auch im Berufsleben von großer Bedeutung.


10) Ausflüge
An der Schule werden mannigfaltige Ausflüge zur Unterstützung des reinen Fachlernens angeboten. Den Schülern wird dabei die Möglichkeit gegeben, mit allen Sinnen zu lernen und Gelerntes an konkreten Situationen und Begebenheiten wieder zu erkennen.
So führt beispielsweise die Religionsfachschaft einen Projekttag zur Wirkungsstätte Martin Luthers auf der Wartburg durch.
Die Abschlussfahrt der zehnten Klassen ermöglicht es den Schülern, einen Blick über den Tellerrand zu wagen und gemeinsam eine Woche zu verleben, um vor der Abschlussprüfung nochmals das Wir-Gefühl der Klassen zu stärken.
Auf freiwilliger Basis besteht für die neunten Klassen die Möglichkeit, an einer Fahrt nach London teilzunehmen. Dies stellt eine hervorragende Möglichkeit dar, das Sprechen der englischen Sprache einzuüben und sich auf den Speaking-Test der Abschlussprüfung vorzubereiten. Die Schüler sind in Gastfamilien untergebracht. Dies fördert das interkulturelle Lernen und hilft Hemmungen bei der Verwendung einer Fremdsprache abzubauen.


11) Tag der offenen Tür, vorweihnachtlicher Abend
Die Schule präsentiert sich vor allem durch den Tag der offenen Tür und den vorweihnachtlichen Abend einer breiten Öffentlichkeit. Hierbei erhalten die Schüler die Möglichkeit, ihre Arbeitsergebnisse zu präsentieren und dadurch ihr Selbstbewusstsein zu stärken.


12) SMV
Die SMV (Schülermitverwaltung) ist ein sehr wichtiges und engagiertes Organ der Schule, da hier der Schüler mit seinen Interessen und Neigungen in besonderer Weise und ganz anders als im alltäglichen Unterricht angesprochen werden kann.
Den ersten Kontakt zu unserem demokratischen Wahlsystem erhalten die Schüler durch die Wahl der Klassensprecher, Schülersprecher und Verbindungslehrer.
Die SMV führt während des gesamten Schuljahres immer wieder Aktionen zur Aufwertung des Schulklimas durch. Dazu gehören die Nikolaus- oder Valentinsaktionen genauso wie die Unterstützung der Initiative gegen Rechtsextremismus „Stammheim ist bunt“. Gerade mit der letztgenannten Aktion wird den Schüler ein kritischer Umgang mit rechtsradikalem Gedankengut vermittelt.
Toleranz und Empathie fördern oft spontan anberaumte Sammelaktionen, wie zum Beispiel der Sammelaufruf für Schreibutensilien für Flüchtlingskinder, Hilfsaktionen für Erdbebenopfer oder Sponsorenläufe.
Über die SMV wird die gegenseitige Unterstützung der Schüler untereinander organisiert. Die Schule verfügt über einen Schulshop, der von Schülern selbst betrieben wird. Darüber hinaus können Schüler eine Art Nachhilfe anbieten, aber auch suchen.


13) Schulforum
Ein weiteres demokratisches Element der Schule ist das Schulforum. Hier treffen Vertreter der Schülerschaft, der Lehrer, der Eltern und des Sachaufwandsträgers zusammen mit der Schulleitung Entscheidungen, die die komplette Schulfamilie betreffen. Für die Schülervertreter stellt es eine Herausforderung dar, die Meinung der Schülerschaft zu vertreten, verständlich zum Ausdruck zu bringen und an maßgeblichen Entscheidungen beteiligt zu sein.


14) Schülermannschaften
Fairness und Teamfähigkeit werden nicht nur im alltäglichen Sportunterricht gefördert. In besonderer Weise sind diese bei den schulübergreifenden Wettkämpfen in Fußball und Korbball gefragt.


15) Pausenordnungsdienst
Verantwortung für das Schulhaus und das eigene Klassenzimmer übernehmen die Schüler beim wöchentlich wechselnden Pausenordnungsdienst. Hier kommt es darüber hinaus darauf an, die eigenen Interessen hinter die der Allgemeinheit stellen zu können und im Team zu agieren.


16) Schullandheim
Die Klassengemeinschaft steht beim Aufenthalt der fünften Klassen im Schullandheim im Vordergrund. Ein Programmpunkt ist das MfM-Projekt, das in Zusammenarbeit mit dem Referat Ehe- und Familienseelsorge der Diözese Würzburg durchgeführt wird. Es handelt sich hierbei um ein Aufklärungsprojekt, das zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem eigenen Körper und mit dem Körper des anderen Geschlechts führen soll.


17) Konfliktlösung und Medienführerschein
Mobbing dulden wir an der Schule nicht. Es gibt daher die Konfliktlösungsstrategie nach der ScM-Methode, bei der alle an einem Mobbingfall betroffenen Parteien in die Verantwortung gezogen werden und ihren Beitrag zur Lösung leisten müssen.
Um Mobbing und vor allem auch Cyber-Mobbing vorzubeugen, finden Informationsveranstaltungen für Schüler und Eltern statt.
Der verantwortungsbewusste Umgang mit Computer, Internet und neuen Medien steht bei dem schuleigenen Medienführerschein im Vordergrund.


18) Gemeinsames Frühstück am Schuljahresanfang
Für einen entspannten Start in das neue Schuljahr sorgt ein gemeinsames, gesundes Frühstück im Klassenverband am zweiten Schultag. Hierbei wird besonderer Wert auf die Bedeutung des Frühstücks für das Lernen gelegt und ein aktiver Beitrag zur Gesundheitserziehung geleistet.


19) Präventionstraining
In Zusammenarbeit mit der Gesundheitsförderungs- und Suchtpräventionsstelle des Gesundheitsamtes Schweinfurt und dem Präventionsbeauftragten der Polizei werden die Schüler der achten Klassen auf die Gefahren von Alkohol und Tabak als legale Drogen hingewiesen und über die Folgen aufgeklärt. Die Schüler der neunten Klassen erhalten einen Informationstag zu Drogen und deren Auswirkungen auf den Körper.


20) Umgang mit den neuen Medien
Den Schülern einen verantwortungsbewussten Umgang mit den neuen Medien und den sozialen Netzwerken zu vermitteln, stellt uns immer wieder vor neue Aufgaben. Dabei ist es von besonderer Wichtigkeit, dass die Schüler einen konstruktiven Umgang lernen und ihnen die Tragweite bewusst wird, wie schnell sich Daten im Internet verbreiten. Darüber hinaus muss deutlich werden, dass der Respekt vor anderen Personen und deren Bedürfnisse an oberster Stelle stehen und die Verletzung von Persönlichkeitsrechten unter allen Umständen zu vermeiden ist.


21) Berufspraktikum
Einen weiteren Pfeiler zur Unterstützung der Schüler bei der Berufswahl und zur Vorbereitung auf das Berufsleben stellt das Berufspraktikum in der neunten Jahrgangsstufe dar. Darüber hinaus haben die Schüler jederzeit die Möglichkeit ein Praktikum in den Ferien abzuleisten.


22) Sozialpraktikum
Schüler, die den Zweig IIIb mit Sozialwesen gewählt haben, können ihr Einfühlungsvermögen, ihre Kooperationsfähigkeit und ihre Toleranz durch zwei Praktika schulen und werden hier gezielt gefordert und gefördert. Die Schüler der achten Klassen gehen hierzu in einen Kindergarten, die Schüler der neunten Klassen in eine andere soziale Einrichtung, meist in ein Seniorenheim.


23) Challenge
Eine Herausforderung stellt das Challenge-Programm, das in den siebten und achten Klassen zum Schulalltag gehört, dar.
Die Siebtklässler dürfen sich im ersten Halbjahr eine eigene Herausforderung aus den Bereichen Musik, Soziales, Sport, Kunst, Intellekt oder Ökologie stellen, deren Ausführung von einer Lehrkraft begleitet wird. Im zweiten Halbjahr der siebten Klasse fahren die Schüler auf selbstgewählte Weise nach Schonungen Ins Umwelthaus der KJG Würzburg. Dort müssen sich die Schüler selbst versorgen und werden vom Umweltteam der KJG vor zusätzliche Aufgaben und Challenges gestellt.
Die achten Klassen müssen an zwei Workshop-Tagen im ersten Halbjahr verschiedene Aufgaben bewältigen. Ihre letzte Challenge leisten sie innerhalb der Wintersportwoche zu Beginn des zweiten Halbjahres ab.
Dieses Konzept ermöglicht es den Schülern, unter anderem ihre Grenzen auszutesten und Selbstreflexion und Ausdauer zu schulen.


24) Gedenkstättenreisen
Einen Einblick in die deutsche Geschichte ermöglicht eine Tagesfahrt zur KZ Gedenkstätte nach Buchenwald. Sie dient der Sensibilisierung und möchte Verständnis wecken und den Schülern Respekt vermitteln.


25) Stolpersteinverlegung
Vielen jüdischen Mitbürgern und Mitbürgern, die jüdische Verwandte und Bekannte haben, ist es ein Anliegen, dass die Erinnerung an im zweiten Weltkrieg ermordeten Juden präsent bleibt. Immer wieder wohnen Schüler unserer Schule der Verlegung von Stolpersteinen in Gerolzhofen bei. Hierbei üben sie sich in Toleranz und Wertschätzung und das interkulturelle Verständnis wird gefördert.


26) Gedenken zum Volkstrauertag
Die Stadt Gerolzhofen gestaltet den Volkstrauertag am Kriegerdenkmal jährlich mit einer würdigen Gedenkfeier, die durch Schüler der Schule mitgestaltet wird. Dies hält die Erinnerung an die Schrecken des Krieges lebendig und die Schüler lernen sich in die Gesellschaft einzubringen.


27) Unterstützung Kinderhaus Sonnenblume, Berlin
Das Kinderhaus Sonnenblume in Berlin kümmert sich hauptsächlich um schwangere Frauen und Mädchen, die sich während ihrer Schwangerschaft oder nach der Geburt ihres Kindes alleine gelassen fühlen. Auf Initiative der Bio-AG beteiligen sich seit vielen Jahren viele Mitglieder der Schulfamilie daran, dieses Anliegen zu unterstützen. Dazu wird am Elternsprechtag Selbstgebasteltes und Plätzchen verkauft.


28) Partnerschule in Mbinga, Tansania
Die Diözese Würzburg ist Partnerdiözese der Diözese Mbinga in Tansania. In Kigonsera gibt es eine Secondary School, die regelmäßig finanziell durch unsere Schule unterstützt wird. Die Schüler nehmen dadurch die Bedürfnisse anderer wahr und reagieren darauf. Ihnen wird bewusst gemacht, dass es nicht selbstverständlich ist, eine Schule besuchen zu können. Darüber hinaus fördert es das interkulturelle Lernen, da in der Schule stets eine Stellwand über Tansania und die Partnerschule ausgestellt ist.


29) Taschengeldbörse
Die Nachbarschaftshilfe der Kirchengemeinde Gerolzhofen hat das Projekt Taschengeldbörse auf den Weg gebracht. Unsere Schule unterstützt dieses Projekt durch Gestaltung des Flyers und durch Unterstützung bei der Vermittlung der Jugendlichen an Gerolzhöfer Bürger, die einmalig und gegen ein kleines Entgeld Hilfe benötigen.


30) Unterstützung bei der Betreuung von Flüchtlingen
Die Sporthalle unserer Schule wird derzeit als Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge genutzt. Im Rahmen des Challenge-Programms, des Sozialwesen-Unterrichts oder einfach freiwillig bringen sich unsere Schüler bei der Betreuung der Flüchtlingskinder ein. Sie unterstützen beispielsweise die „Rollende Spielkiste“ des Landkreises Schweinfurt.