Ludwig-Derleth-Realschule
Gerolzhofen

Aktuelles aus dem Schulleben

Datum:

01.02.2017

Nikolausprojekt / der Freiwillige Feurerwehr

Text verfasst von Sonja Messerschmitt

Am 06.12.2016 um 15.00 Uhr war etwas los auf dem Schulhof der Ludwig-Derleth-Realschule (LDR) Organisiert wurde das Projekt durch die OGS unter Leitung Sonja Messerschmitt

Mit Getöse und geballter Kraft, fuhren zwei Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr (Gerolzhofen) in den Schulhof der LDR.

Herr Roland Feller, der Kommandant der FfW aus Georolzhofen, brachte zur Unterstützung noch seine Kollegen Johannes Schmitt, Thomas Fleischer und Michael Mößlein mit. 19 Schüler der OGS umringten die Feuerwehrleute, die in voller Ausrüstung vor uns standen. Und schnell ging es über zur Vorstellung der großen Fahrzeuge, die nun auf dem Hof standen und mit einer unheimlichen Preäsenz die Kinderaugen größer werden ließ.

Der erste Wagen, ein Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF) mit Drehleiter bis zu 30 m in die Höhe,ist für eine Besatzung von 9 Leuten geeignet. Die Aufgabenbereiche sind folgende: Brandbekämpfung, Löschwasserförderung und den Transport technischer Hilfsmittel (mittl. Umfanges). Dieses Fahrzeug ist für 2400 l Löschmittel und 120 l Schaum löschfähig. Laeticia, Vanessa und Benjamin setzten sich ins Fahrerhaus und schauten gespannt zum anderen Fahrzeug, welches schräg gegenüber seinen Platz hatte.

Der zweite Wagen, ein Tanklöschfahrzeug ( TLF), war ausgestattet mit 4 Atemschutzgeräten und 50 m Schnellangriffsschlauch. Maurice, unser Kleiner aus der 5 ten Klasse, durfte sich von Herrn Schmitt ein Atemschutzgerät anziehen lassen, um zu demonstrieren, wie man in einen Rauchherd eindringt, um nicht selber geschädigt zu werden.

Und schon durften die Kinder sich in den sogenannten Korb der Drehleiter stellen und sind mit Herrn Fleischer ab in die Höhe gegangen. „Von hier oben sieht alles ganz klein aus!" sagte da Olivia, die sich traute, weit nach oben zu fahren. An der 25 m Grenze gab es einen Juhuschrei von Fabienne, die eigentlich Höhenangst habe, aber durch die Sicherheit des Feuerwehrmannes an ihrer Seite dieses gänzlich vergessen hatte. Alle Kinder durften die Freiheit genießen sich der Höhe die Schuleaus der Vogelperspektive anzusehen. Nik fand es Klasse und fuhr sogar zwei mal mit nach oben.

Fragen über Fragen durfte sich das Team der Freiwilligen Feuerwehr anhören und beantwortete alle. Die Männer selbest hatten an diesem Tag extra freigenommen und schenkte uns ihre kostbare Zeit. Ein großes Dankeschön hier nochmal an dieser Stelle .

Nur Großtädte haben eine Berufsfeuerwehr, kleinere Orte wie Gerolzhofen eine Freiwillige Feuerwehr. Diese leben vom Engagement von Menschen wie Kommandant Roland Fellerund seinen Leuten.

Er und seine Kollegen schenkten uns den Betreuen der OGS von Kolping Bildungsinstitut und den Kindern von den Klassenstufen 5.-9.Klasse unheimliche Aufmerksamkeit.

Frau Sonja Messerschmitt, Leiterin der OGS, fragte den Kommandanten: „ Was sind die Vorraussetzungen für die Teilnahme bei der FFW " „Das wichtigste ist es, körperlich und geistig fit zu sein," erwiederte Herr Feller, die fachliche Kompetenz wird im Team durch regelmäßige Übungen, 1 x im Monat, vermittelt.

Von den inzwischen 80 Mitglieder der FFW aus Geo sind 30 Jugendliche zweischen 12 –18 Jahren.Nicht nur Einsätze bei Notfällen werden von der FFW erledigt, nein sondern auch das Miteinander wird gefördert. Es finden regelmäßige Feuerwehrfeste statt, die die Gemeinschaft stärkt, und es werden Feuerwehr Freizeiten organisiert, um natürlich auch für den Nachwuchs zu sorgen. Der Nachwuchs ist unsere Zukunkft. Ohne dieses können dieses Wissen und die Erfahrungen der Einsätze nicht weiter gegeben und keine Hilfe in Notsituationen gewährleistet werden. Also ist natürlich die Jugend das Augenmerk der Feuerwehr und bietet deshalb an, sich freiwillig zu engagieren und mitzumachen.

Das Glück läuft niemanden nach. Man muss es aufsuchen. (Adolph Kolping)Nikolausprojekt / der Freiwillige Feurerwehr

Text verfasst von Sonja Messerschmitt

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